Trotz drückender Überlegenheit musste sich die SGL Heimersheim III am Mittwochabend mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen die SG Leimersdorf begnügen. Während die Gäste den Punktgewinn unter Flutlicht feierten, haderte die SGL lediglich mit der eigenen Chancenverwertung.
Die Partie begann für die SGL nach Maß: Bereits in der 2. Spielminute markierte Nicolas Popovic nach einer schnellen Kombination die frühe 1:0-Führung. In der Folge kontrollierten die Hausherren das Geschehen nach Belieben, versäumten es jedoch sträflich, den Vorsprung noch vor dem Seitenwechsel auszubauen.
Nach der Pause verlegte sich Leimersdorf rein auf das Kontern. Diese Taktik ging in der 54. Minute auf, als Mecit-Benjamin Erman einen langen Sprint über das halbe Feld mit dem überraschenden 1:1-Ausgleich abschloss – die einzige nennenswerte Torchance der Gäste im gesamten Spiel.
Die SGL antwortete mit einer regelrechten Belagerung des Leimersdorfer Strafraums. In der Schlussphase scheiterten die Heimersheimer jedoch wiederholt am Aluminium oder am glänzend aufgelegten Gästekeeper, während die Leimersdorfer das Remis mit „Mann und Maus“ über die Zeit retteten.
Trotz des verpassten Sieges zog SGL-Trainer Tristan Bauer ein positives Fazit: „Es ist schade, dass wir uns nicht belohnt haben, aber wir haben fast alles richtig gemacht. Ich bin begeistert, wie schnell wir taktische Abläufe verbessern konnten. Dieses Spiel bestärkt mich erneut: Wir sind mit diesen Spielern und der richtigen Einstellung absolut auf dem richtigen Weg.“